Leistungsbezogene Vereinbarungen beim Einkauf

Leistungsorientierte Vereinbarungen treffen

100 erprobte kaufmännische und technische Hebel gibt es, die für die Kostenoptimierung in Frage kommen. Heute schreibe ich darüber, wie Sie Ihre Lieferanten über leistungsbezogene Vereinbarungen beim Einkauf anreizen und damit Kosten optimieren können.

Leistungsbezogener Bonus/Malus

Leistungsbezogene Vereinbarungen beim Einkauf, wie z.B. Bonus- und Malus-Regelungen, schaffen Anreize für gute Leistungen. Im Umkehrschluss sinken die Kosten, wenn die Leistung nicht stimmt. Dann sind die Savings ein Ausgleich für die Kosten, die entstehen, um die schlechte Qualität an anderer Stelle auszugleichen. So etwas kommt selbst bei bewährten Partnern immer mal wieder vor.

Besonders beim Einkauf komplexer Leistungspakete (etwa für Investitionsprojekte oder komplexe Entwicklungsdienstleistungen) lohnen sich solche Vertragsbestandteile, welche gute Leistungen belohnen und schlechte Leistungen in Form von Abschlägen oder Rückzahlungen bestrafen.

Leistungsbezogene Vereinbarungen im Einkauf Wichtig: Legen Sie bei den Vertragsverhandlungen die Bedingungen für eine Gewährung des Bonus und für einen eventuellen Abschlag exakt und messbar fest, um spätere Diskussionen zu verhindern!

Über Bonus- und Malus-Regelungen steuern Sie langfristig die Lieferantenqualität. Das wiederum senkt die Prozesskosten und wirkt sich positiv auf TCO-Betrachtungen für das Bauteil/die zugekaufte Dienstleistung aus.

Wenn Sie noch mehr zum Thema Kostenreduzierung lesen möchten: Hier geht`s zu einem ausführlichen Artikel auf Beschaffung Aktuell!

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Georg Rinkens

Senior Project Manager
   
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