Was #pacesetter für die Einkaufsorganisation bedeutet

pacesetter-Bild-Einkaufswagen-amc

Der Weg zur digitalen Ende-zu-Ende-Liefer- und Leistungskette führt über einen Einkauf, der mit allen Beteiligten – orientiert am Prozess und losgelöst von Abteilungs- und Warengruppenschranken – in einem Value Added Network (VAN) agiert. Agiert der Einkauf in einem VAN, wird er gleichzeitig zum Tempomacher, zum #pacesetter, für das Unternehmen und erfüllt damit den Anspruch, den auch der BME mit seinem Motto zum BME-Symposium 2019 vom 13.-15.11. in Berlin formuliert hat.

Bye, bye Warengruppe, hallo VAN

Bislang orientiert sich der Einkauf in seinen Strukturen vornehmlich an Warengruppen (Lead Buyer Struktur), untergliedert die Beschaffung in zentrale und dezentrale Aktivitäten, in operative, taktische und strategische Aufgaben und unterscheidet zwischen disziplinarischen und fachlichen Rollen. Im VAN spielen hingegen auch Kriterien eine Rolle, die in modernen Unternehmen immer wichtiger werden. Etwa die zunehmende Vernetzung, End-to-End-Betrachtungen, agile Arbeitsmethoden, eine innovationsfördernde Umgebung (Fehlerkultur, Kreativräume, New Work) sowie Digitalisierung und die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz. All dies muss bei der Konzeption einer zukunftsfähigen Einkaufsorganisation berücksichtigt werden.

Wie wollen wir zusammenarbeiten?

Agile Ansätze organisieren den Menschen um die Arbeit und nicht die Arbeit um den Menschen. Das bedeutet, im Zentrum steht der Geschäftsprozess und dessen optimale Durchführung, um den herum sich der Einkauf organisiert. Wie und in welchen agilen Strukturen man im Einkauf konkret zusammenarbeiten sollte, definiert im VAN die sogenannte Collaboration Area. Hier können Einkäufer und Einkäuferinnen festlegen, in welchen Bereichen sie weiter in klassischen Strukturen arbeiten, um welche Aufgaben sich crossfunktionale Teams kümmern und welche Teilprozesse über Product Owner agil abgedeckt werden. So entstehen Strukturen, die wertschöpfend arbeiten.

Mehr Tempo durch digitalisierte Teilschritte

Klar ist: Die Vernetzung des Einkaufs mit seinen internen Kunden, Lieferanten, Vor-Lieferanten, Vor-Vor-Lieferanten und Anbietern wird eine Komplexität erreichen, die man nur mit der gleichzeitigen Digitalisierung vieler Einzelschritte beherrschen und managen kann. Der Einkauf muss deshalb dringend in die Digitalisierung und Vernetzung investieren.

Einkauf als Owner eines digitalen Supply Networks

Die verschiedenen Modelle der Zusammenarbeit werden mal traditionell, mal agil, mal hybrid sein. Die Herausforderung wird sein, die einzelnen Ebenen (Digitalisierung, Organisation, Zusammenarbeit) innerhalb des Value Added Networks aufeinander abzustimmen, denn sie bauen gleichzeitig aufeinander auf. Der Einkauf agiert dann als Spinne in einem digitalen Netz und wird zum Owner eines digitalen Supply Networks. So wird der Einkauf zum Schrittmacher für die gesamte Organisation.

Fragen & Anmerkungen? Wir stehen auf dem BME Symposium gerne zur Verfügung!

Joachim Lüninck und Lorenz Kleinert stehen Ihnen als VAN-Experten auf dem BME Symposium vom 13.11-15.11 gerne als Sparringspartner und Ideengeber zur Verfügung. Sprechen Sie uns gerne an oder kontaktieren Sie uns über die BME App.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Do NOT follow this link or you will be banned from the site!

amc-Corona Agenda

Aktives Risikomanagement in der Krise