Kostensenkung im Einkauf: Skalpell statt Rasenmäher

Kostensenkung im Einkauf: Skalpell statt Rasenmäher

In der Krise ist die unternehmerische Verantwortung des Einkaufs groß. Deshalb sind sowohl schnelle Effekte zur Liquiditätssicherung, als auch ein nachhaltiges, ergebniswirksames Kostenmanagement gefragt. Entscheidend dabei ist ein „chirurgisches“ Vorgehen!

Selten war die unternehmerische Verantwortung des Einkaufs so groß wie jetzt. Benötigt werden jedoch spezialisiertes Wissen über wirksame Kostenhebel, eine ruhige Hand sowie effektive Einschnitte an den richtigen Stellen. Spendanalysen, Benchmarks und ein strukturiertes Projektmanagement ermöglichen Kostensenkung im Einkauf: Das bedeutet in der Folge kurzfristige Einsparungen zur Liquiditätssicherung sowie die Realisierung mittelfristig GuV-wirksamer Potenziale. Mehr als 100 erprobte kaufmännische und technische Hebel gibt es. Wer sie nutzen will, muss strukturiert vorgehen.

Kostensenkung im Einkauf: Jetzt Quick Wins realisieren

Kosten senken und Liquidität sichernDie Erfahrung zeigt: Bereits mit den ersten, intelligenten Kosteninitiativen lassen sich im Einkauf schnell und schmerzfrei fünf bis zehn Prozent Savings realisieren. In vielen Unternehmen steckt das Potenzial für kurzfristige Einsparungen im indirekten Spend. Beispielsweise geben produzierende Unternehmen oft deutlich mehr Geld für den gesamten MRO-Bereich aus als sie müssten, weil sie die Bedarfe der verschiedenen Unternehmensgruppen nicht konsequent genug bündeln.

Auch Maverick Buying im indirekten Spend ist in vielen Warengruppen ein großer Kostentreiber. Das kristallisiert sich durch Spendanalysen und Benchmarks erstaunlich schnell heraus. Die konsequente Umsetzung solcher Kosteninitiativen hilft kurzfristig Liquidität zu sichern und mittelfristig GuV-wirksame Einsparungen zu realisieren. Das gilt nicht nur für Nachverhandlungen oder Vertragsneuabschlüsse, sondern auch in der Umsetzung im Bestell- und Warenwirtschaftssystem.

Bis zu 10% Einsparungen im Schnitt

In den von amc begleiteten Projekten zur Kostensenkung im Einkauf reduzieren sich die direkten Kosten im Schnitt um 5,63 Prozent. Bei den indirekten Kosten sind es sogar satte 10,28 Prozent. Dafür entscheidend sind nachhaltige Konzepte zur Kostenoptimierung. Kurz gesagt: Quick Wins halten über Wasser (was sie überlebenswichtig macht!). Den längerfristigen Erfolg sichern dann aber Konzepte, die strategisch an den richtigen Kostenhebeln ansetzen. Also Konzepte, die Potenziale identifizieren und Kosteninitiativen konsequent verfolgen.

So senken Sie die Kosten!

Nachhaltiges Cost Cutting: So gehen Sie vor

Machen Sie eine Spendanalyse! Spendanalyse: Schaffen Sie Transparenz durch eine vollumfängliche Spendanalyse (Bestellungen, Rechnungen, Wertbeitrag, Savings). Wichtig sind dabei Einkaufs- und ERP-Daten (Artikel, Preise, Volumen pro Bestellung, Anzahl Bestellungen, Anzahl Kreditoren, Rahmenverträge…).

Erstellen Sie einen Spendcube! Spendcube: Erstellen Sie einen Spendcube. Ermitteln Sie Ihre Ausgaben pro Jahr, pro Artikel, pro Lieferant, pro Region, pro (Unter)Warengruppe.

Führen Sie einen Benchmark durch! Benchmark: Definieren Sie über einen Benchmark Einsparpotenziale und Initiativen zur Kostensenkung im Einkauf. Der amc-Benchmark bietet Ihnen beispielsweise Vergleichsmöglichkeiten mit mehr als 1.500 erfolgreichen Kostensenkungs-Initiativen aus den letzten 5 Jahren.

Fokussieren Sie beim Kostenmanagement Warengruppen und Unterwarengruppen! Warengruppen: Fokussieren Sie (Unter-)Warengruppen für Detailanalysen und bewerten Sie Ihre Initiativen zur Kostensenkung im Einkauf auf Basis der Datenlage.

Diskutieren Sie verschiedene Kostenhebel und heben Sie Einsparpotenziale! Kostenhebel: Diskutieren Sie erfolgversprechende Kostenhebel. Nachverhandlung, Neuvergabe, Verauktionierung, Benchmarking, Target Costing oder Bündelung sind gute, aber nicht die einzigen Ansatzpunkte. Die wirksamsten der 100 erprobten kaufmännischen und technischen Hebel stellen wir ab der kommenden Woche regelmäßig hier in unserem Blog vor.

Für alle Kosteninitiativen Spend-Baseline festlegen! Spend-Baseline: Legen Sie für jede Initiative eine verbindliche Spend-Baseline fest.

Kommunizieren Sie die Kosteneinsparung unternehmensweit! Kommunikation: Unterstützen Sie Ihre Initiativen durch unternehmensweite Kommunikation.

Vor dem Kosten senken die Einsparpotenziale abschätzen! Potenzial: Schätzen Sie das Einsparpotenzial ab (Savings durch neue Preise, neue Zahlungskonditionen, Bonus-Kick-Back-Zahlungen, neue Produkte/Dienstleistungen, geringere Volumina…).

Für gutes Kostenmanagement ist professionelles Projektmanagement notwendig! Projektmanagement: Priorisieren, managen, dokumentieren und verfolgen Sie Ihre Initiativen strukturiert, mit Terminen und Verantwortlichen.

Cost Engineering bedeutet Controlling durchführen! Controlling: Verfolgen Sie jede Initiative von der Verhandlung über den Neuvertrag bis zur Umsetzung im Bestell- und Warenwirtschaftssystem sowie im Rechnungslauf (wurden die Einsparungen tatsächlich realisiert?).

amc begleitet Ihren Einkauf durch den gesamten Prozess einer wirksamen und nachhaltigen Kostenoptimierung. Das bedeutet: Wir analysieren Ihre einkaufsrelevanten Daten mithilfe unserer cloudbasierten amc Procurement Business Intelligence. Und wir unterstützen Sie erfolgsbasiert mit erprobten und ausgesprochen effektiven Projektmanagement-Methoden, kooperieren dabei eng mit Ihren Einkäufern und Stakeholdern.

Kostenmanagement ist Projektmanagement

Kostensenkung ist Projektmanagement!Für den ergebniswirksamen Erfolg beschreiben und verfolgen wir mit Ihnen die notwendigen Schritte für alle Initiativen. Das strukturierte Vorgehen und Controlling aller Maßnahmen (bis hin zum Abgleich der neu gestellten Rechnungen mit den früheren Forderungen) ist für die GuV-Wirkung und damit für den Erfolg des Einkaufs aus Unternehmenssicht entscheidend.

Bleiben Sie Businesspartner – auch in der Krise!

Einkäufer und Einkäuferinnen sind Wertschöpfungspartner nach innen und außen. Als Businesspartner sind Sie die Experten für die ergebnis- und versorgungssichere Betreuung der Lieferantenbasis. Dazu gehören Projekte im Cost Engineering genauso wie Initiativen zur Volumenbündelung oder zur Neuvergabe konzernweiter Bedarfe. Haben Sie Ihre Potenziale zur Kosteneinsparung identifiziert, gilt es diese nicht nur konsequent zu verfolgen und umzusetzen, sondern auch intelligent zu priorisieren.

An der richtigen Stelle, zur richtigen Zeit

Dieser strategische und konzeptionelle Ansatz ist wichtig, um die richtigen Schnitte zur richtigen Zeit an den richtigen Stellen zu setzen. Kurz gesagt: „Einfach mal schauen, was in der Verhandlung geht“ führt selten zu den erhofften nachhaltigen Effekten. Auch dann nicht, wenn die Märkte unter Druck sind.

Benchmarks zeigen, wo der eigene Spend im Branchenvergleich angesiedelt ist. Im direkten Einkauf braucht es kalkulatorisches Hintergrundwissen, um die Kosten von Bauteilen beurteilen und Produkte einer frühzeitigen Design- und Kostenanalyse unterziehen zu können. Die amc Value Cloud ist eine digitale und datenbankgestützte Lösung, die Ihnen eine moderne, transparente Kostenkalkulation von Material und Services (inklusive Benchmark) ermöglicht.

Erst durch das methodische und systematische Vorgehen lassen sich die Einsparpotenziale im Einkauf erfolgreich identifizieren und ausschöpfen. Diese Empfehlung gilt in Krisenzeiten umso mehr. Wir begleiten Sie bei der wirksamen, nachhaltigen Optimierung Ihrer Beschaffungskosten. Erfolgsbasiert, ohne feste Honorare und deshalb ganz ohne Risiko für Sie!

Fordern Sie jetzt detaillierte Unterlagen zu unserem Ansatz „Kosten senken und Liquidität sichern“ an. Gerne stehe ich Ihnen auch kurzfristig für eine Videokonferenz zur Verfügung. Ein Klick genügt! Nehmen Sie jetzt Kontakt zu mir auf: Ein Klick genügt!

 

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING

Georg Rinkens

Senior Project Manager
   
Do NOT follow this link or you will be banned from the site!

amc-Corona Agenda

Aktives Risikomanagement in der Krise